*
Menu-Smartphone
blockHeaderEditIcon

Schriftzug-Smartphone
blockHeaderEditIcon

Blumen Bock am Hauptfriedhof Frankfurt

Kurz-Menu-Oben
blockHeaderEditIcon
NM_Schriftzug
blockHeaderEditIcon
Blumen Bock am Hauptfriedhof Frankfurt
Start-Slider
blockHeaderEditIcon
Smartphone-Hauptmenu
blockHeaderEditIcon
Ueberschrift-Aktuelles
blockHeaderEditIcon

Aktuelles

Aktuelle Veranstaltungen bei Blumen Bock Frankfurt Eckenheim - am HauptfriedhofÜber Blumen-Bock: Floristik in Frankfurt am Main Eckenheim seit 6 Generationen – Aktuelles

„Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles“

Arthur Schnitzler

Stadtfeste, Adventsfeste, Sommerfeste – wir genießen die schönen Augenblicke mit Ihnen und freuen uns auf die nächsten.

  

stadt gottes - Magazin der Steyler Missionare
12.12.2015 14:00 (2539 x gelesen)

stadt gottes - Magazin der Steyler Missionare

Arbeiten auf einer friedlichen Insel



Zu Allerheiligen haben Friedhöfe Hochkonjunktur. Kerzen und Gestecke zieren die Gräber, die Menschen besuchen die letzten Ruhestätten ihrer verstorbenen Angehörigen. Der Ort, der für andere Trauer und Endlichkeit bedeutet, ist der tägliche Arbeitsplatz für Friedhofsgärtner Abdelkarim Bachere. Ein Besuch auf dem Frankfurter Hauptfriedhof

„Angst? Nein, Angst habe ich hier nie.“ Abdelkarim Bachere schüttelt etwas erstaunt den Kopf, während er den blauen Lieferwagen vorsichtig über die schmalen Wege des Frankfurter Hauptfriedhofs lenkt. „Das hier ist wie ein großer, friedlicher Park, wie eine Insel in der Stadt“, sagt Abdelkarim und seine warmen braunen Augen leuchten. Seit 25 Jahren lebt der gebürtige Marokkaner mit seiner Familie in Frankfurt, fast genauso lange arbeitet er auf dem Hauptfriedhof. Sicher, er habe einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz, sagt der 47-Jährige. Gegruselt hat er sich dort aber noch nie.

Familiengruften und Einzelgräber

Tatsächlich erinnert der über 70 Hektar große Hauptfriedhof im herbstlichen Sonnenlicht eher an einen lauschigen Stadtpark. Zwischen den Grabstätten stehen riesige alte Bäume, deren Blätter in allen Farben leuchten. Imposante Familiengräber und Gruften erzählen von vergangenem Ruhm und kulturellem Reichtum, auf liebevoll bepflanzten Einzelgräbern brennen Kerzen, in langen Staffeln stehen die Reihen der Soldatengräber.

Seit elf Jahren arbeitet Abdelkarim bei „Blumen-Bock“, mit seiner Kollegin Julia Kernkümmert er sich um die Pflege von 500 Gräbern auf dem Hauptfriedhof. Dutzende kleine Thuja-Büsche hat er an diesem Morgen gepflanzt, jetzt ist „Saubermachen“ angesagt, wie Abdelkarim es nennt. Dazu ist er nun zu Gewann 23 unterwegs, wo er gemeinsam mit seiner Kollegin Julia Kern einige Gräber vom Herbstlaub befreien will.

Individuelle Wünsche

1841 gründete Friedrich Maximilian Bock die Gärtnerei „Blumen Bock“ in Frankfurt. Die heutige Inhaberin, Alexandra Tolba (44), hat das Geschäft von ihrem Vater übernommen und führt die Gärtnerei, die seit 1912 nahe dem Haupteingang des Friedhofs liegt, in der sechsten Generation. Vierzig Prozent des Geschäfts macht die Friedhofsgärtnerei aus, zudem bieten Tolba und ihr neunköpfiges Team Floristik, Trauerfloristik, Firmendekorationen und Geschenkartikel an. Im Blumengeschäft berät Alexandra Tolba die Angehörigen zur Bepflanzung des Grabes, deren Wünsche werden von den Friedhofsgärtnern dann umgesetzt.

Um sieben Uhr morgens beginnt hier im Blumengeschäft der Arbeitstag für Abdelkarim und Julia. Sie besprechen die Aufgaben für den Tag: Welches Grab muss neu angelegt werden, wo ist ein Wechsel der Bepflanzung fällig? Danach geht es los zum Friedhof: Pflanzen, Wässern, Büsche schneiden, Laub entfernen.

Eine Welt für sich

Freundlich winkt Abdelkarim aus dem Autofenster einem Mann um die 50 zu, der gerade ein Gesteck auf ein Grab stellt: „Das ist unser Franz“, erklärt Abdelkarim, „er besucht jeden Tag das Grab seiner Frau. Egal, wie das Wetter ist, er kommt wirklich jeden Tag auf dem Friedhof.“ Man kennt sich. Der Hauptfriedhof: Eine kleine Welt für sich.

Frühmorgens trifft Abdelkarim schon mal auf Obdachlose, die zwischen den Büschen hinter den Gräbern übernachten. „Die tun niemandem was, die schlafen hier einfach“, sagt er. Nur auf den ersten Blick ist der Hauptfriedhof eine vollkommen stille Welt. Über 20 Mitarbeiter verschiedener Friedhofsgärtnereien sind dort täglich im Einsatz. Es ist eine harte Arbeit, oft nass und kalt. Trotzdem mögen Julia und Abdelkarim es, an der frischen Luft zu sein, die Gräber zu gestalten und schön zu machen. Sie wissen: Wenn sie ihre Arbeit gut machen, dann können sie damit die Angehörigen ein Stück weit trösten, die Toten würdigen.

Von Mitte Februar bis Mitte Dezember sind die beiden täglich auf dem Friedhof, in den Wintermonaten kümmert sich Julia um die Hydropflege der Pflanzen in verschiedenen Frankfurter Firmen, die von Blumen-Bock betreut werden. Abdelkarim nimmt in dieser Zeit seinen Jahresurlaub und besucht die Familie in Marokko.

Gesprächspartner für Angehörige

Er stoppt den Lieferwagen vor einer Gräberreihe. Mit leisen Knattern biegt gleichzeitig Julia Kern (19) mit einem kleinen Transportwagen um die Ecke. Die junge Frau wuchtet den Laubbläser vom Wagen, denn die nahen Ahornbäume haben viele bunte Blätter fallen lassen. „Viele Kunden achten ganz genau darauf, das die Gräber regelmäßig vom Laub befreit werden“, sagt Abdelkarim, bevor er sich einen Gehörschutz anzieht und den Laubbläser auf den Rücken schnallt.

Oft arbeitet er auf dem Friedhof viele Stunden still vor sich hin. Doch es kommen auch Menschen auf ihn zu, suchen das Gespräch. Vor allem ältere Leute. „Sie freuen sich, wenn wir ein offenes Ohr für sie haben.“ Wenn er in der Nähe arbeitet, sind sie beruhigt: „Ich passe schon ein bisschen mit auf. Es kommt vor, dass älteren Damen die Handtasche auf dem Friedhof geklaut wird.“ Das sei zum Glück aber selten.

Weiter geht die Fahrt zu Gewann 12. Dort machen sich die beiden Gärtner daran, eine Bepflanzung auszutauschen und zupfen Unkraut. Ein paar Regentropfen fallen vom Himmel, doch das macht ihnen nichts aus. Zu Allerheiligen soll schließlich alles schön aussehen.

Elisabeth Friedgen


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Aktuelles Untertext
blockHeaderEditIcon

Bei Fragen zu aktuellen und geplanten Veranstaltungen kontaktieren Sie uns. Wir stehen Ihnen gern persönlich vor Ort in unserem Blumenhaus Bock in der Eckenheimer Landstraße 244 in Frankfurt am Main Eckenheim zur Verfügung, telefonisch unter der Nummer ++49(0)69 - 56 78 00, per Fax unter der Nummer ++49(0)69 -56 33 84, per E-Mail an blumenbock@web.de oder über unser Kontaktformular.

Blumen-Bock. Mehr als Blumen.

Blumenhaus Bock. Fachgeschäft für Floristik, Trauerfloristik und Friedhofsgärtnerei in Frankfurt Eckenheim am Frankfurter Hauptfriedhof.
Floristisches Handwerk seit 1841.

Fusszeile
blockHeaderEditIcon

Blumenhaus Bock

Eckenheimer Landstraße 244
60320 Frankfurt

Telefon: 069 - 56 78 00 
Fax: 069 - 56 33 84 
Email: blumenbock@web.de 


YELP - Kunden-Bewertungen für Blumen-Bock FrankfurtGoogle - Kunden-Bewertungen für Blumen Bock Frankfurt

Oeffnungszeiten
blockHeaderEditIcon

Unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 7:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Samstag: 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Juni bis September Sonntags geschlossen

  

Impressum    Datenschutz

FZ-Fleurop
blockHeaderEditIcon
Fleurop Blumen Service

Euroflorist Blumen Service

bestattungen-in-frankfurt.de

FZ-Floraqueen
blockHeaderEditIcon
Flora Queen Blumen Service

Schwind Bestattungsinstitut Frankfurt

FZ-Friedhof-Logos
blockHeaderEditIcon
Genossenschaft der Friedhofsgärtner Frankfurt

Hauptfriedhof Frankfurt

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail